Die geometrisch sowie stofflich optimierte Leichtbaumutter der HEWI G. Winker GmbH & Co. KG ist das Resultat eines gesamtheitlichen Auslegungskonzepts zur Umweltschonung & Ressourcenschonung unter Berücksichtigung der interagierenden Bereiche: Konstruktion, Werkstoffauswahl und Fertigungsverfahren.Die Gewichtreduktion an einer einzelnen Mutter mag zunächst nur wenig Sinn machen, jedoch sprechen zwei Hauptgründe klar für eine eingehende Betrachtung dieser Art von C- Gütern. Zum einen die Vielzahl an Verbindungselementen in allen technischen Anwendungen wie Maschinen- und Automobilbau. Zum anderen zeigen Verbindungselemente durch die normativ bedingte (Über)- Dimensionierung auf Basis vereinfachender Annahmen, hohes Potential für geometrischen und stofflichen Leichtbau.  Im Zuge der Konstruktion ist unter Anwendung angepasster numerischer Auslegungsmethoden eine signifikante Massenreduktion unter Einhaltung gegebener strukturmechanischer Randbedingungen von bis zu 30 % gegenüber konventionellen Normmuttern möglich. Hierbei werden Teilvolumina, die nicht unmittelbar zur Tragfähigkeit beitragen, definiert reduziert.

Die erforderlichen strukturmechanischen Eigenschaften der patentierten Leichtbaumuttern können auf Basis des gesamtheitlichen Auslegungskonzepts unter Einsatz mikrolegierter Stahlwerkstoffe mittels Kaltumformung generiert werden. Die bis dato bei Normmuttern erforderliche Glüh- bzw. Wärmebehandlung kann entfallen, wodurch sich eine signifikante CO2– Emission- Reduktion ergibt.