Ein eigenes Kraftwerk im Keller, das ist möglich mit einem Block-Heiz-Kraftwerk. Bei dieser Technologie wird gleichzeitig Wärme und Strom erzeugt. Dabei kann der erzeugte Strom  selbst genutzt oder an den Energieversorger verkauft werden. Die erzeugte Wärme kann gespeichert und z.B. zum Heizen genutzt werden.

Früher war diese Technik nur für größere Objekte verfügbar. Das besondere an der WBT-Anlage: sie bietet Varianten für private Haushalte. Die Anlage selbst nimmt relativ wenig Platz in Anspruch. Für den Wärmespeicher, der meist als Wasserspeicher ausgeführt wird, ist allerdings etwas mehr Raum nötig. Das System ist mit einer vorhandenen Heizanlage kombinierbar. Wenn gleichermaßen Wärme und Strom benötigt wird, sind Block-Heiz-Kraftwerke besonders wirtschaftlich. Besonders effizient ist die Nutzung der fossilen Energieträger Gas oder Heizöl. Aus diesem Grund wird der Einbau eines Block-Heiz-Kraftwerkes auch durch die KfW und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle gefördert.

Wie funktioniert das genau?

BHKW Ein Gas-Verbrennungsmotor (ähnlich einem Automotor) treibt einen Generator zur Stromerzeugung an, der aus der rotierenden Bewegung über eine Magnetspule Strom erzeugt. Da sich der Motor durch die Laufleistung stark erhitzt (bis zu 600°C),  liegt es nahe, diese Wärme zu nutzen! Das funktioniert wie folgt: Wasser wird an den Motor des Block-Heiz-Kraftwerks heran- und vorbeigeführt, wodurch das Heizwasser beim Durchlaufen erhitzt wird. Zusätzlich nutzt man  die Abgaswärme zur Wassererwärmung und erreicht damit eine doppelte Nutzung der Energie, was eine sehr hohe Effizienz garantiert.

 

Wie ist das Block-Heiz-Kraftwerk in die Heizung eingebunden?

BHKW HeizungDas Blockheizkraftwerk schichtet heißes Wasser (ca. 85°) in einen Behälter, der das Heizwasser speichert, also puffert. Der sogenannte Pufferspeicher versorgt dann die Heizung (Fußbodenheizung, Heizkörper, Warmwasserverbrauch, usw.) damit. Das abgekühlte Wasser (sog. Rücklauf, ca. 50°), welches von den Heizabnehmern wieder zurückkommt, läuft über den Pufferspeicher zurück zum BHKW.

 

Warum ein zusätzlicher Kessel?

Ein BHKW erreicht eine bessere Wirtschaftlichkeit, je höher die Laufzeit ist. Das heißt, je länger ein Blockheizkraftwerk läuft, desto mehr Strom erzeugt es, welcher wieder eigens verbraucht bzw. verkauft werden kann. Somit erwirtschaftet die Anlage mehr Ertrag und erreicht dadurch höhere Wirtschaftlichkeit. Da jedoch der Heizwasserbedarf nicht stetig und  gleichbleibend ist, konstruiert WBT seine Anlagen so um, dass das BHKW in einen Pufferspeicher einspeist, wovon sich die Heizung dann versorgt. Sollte der Heizwasserbedarf die Leistung des BHKW´s übersteigen und der Vorrat im Pufferspeicher zu Ende gehen, schaltet sich ein zusätzlicher, gewöhnlicher Heizkessel dazu, der den Bedarf für das gesamte Gebäude, also die Spitzenlast, abdeckt. Dieser Kessel wird Spitzenlast- oder Notkessel gennant.

Was heißt thermische und elektrische Leistung?

Ein BHKW erzeugt immer zwei Leistungen; die thermische und die elektrische Leistung. Beide Leistungen werden in Kilowattstunde (kW/h) angegeben; das heißt, wie viel kW (1kW = 1000 Watt) die Maschine pro Stunde erzeugen kann, elektrisch wie auch thermisch. Das BHKW erzeugt in etwa im Verhältnis 1:2,5 (elektrisch : thermisch).

Einsatzbereiche

BHKW Einsatz groß