Die spritzbare Dämmung TRI-O-THERM M nutzt natürliche Prinzipien des Kälteschutzes als Vorbild. Dabei macht sich der Dämmstoff die schwache Wärmeleitfähigkeit von Luft auf neue Weise für die Wärmedämmung von Gebäuden zunutze. Das Zusammenwirken dreier Komponenten ermöglicht den Wärmedämmstoff Luft milliardenfach in ein stabiles Gerüst einzuschließen. Bläschen an Bläschen, Pore an Pore.

Dichter Pelz häült die Luft um das Tier fest. So bildet sich eine relativ stabile Luftschicht. Diese umgibt das Tier wie ein Kleidungsstück, auch wenn es sich fortbewegt. Körperwärme, die in diese Luftschicht abgegeben wird, verbleibt dort weitestgehend. Denn Luft ist ein besonders schlechter Wärmeleiter. Genau dieses Prinzip nutzt TRI-O-THERM M.

3 Komponenten TRI-O-THERM

Um den hohen Luftporengehalt von bis zu 75 % zu erzielen und diesen auch in einem festen Baustoff einzuschließen wirken drei Komponenten bei TRI-O-THERM M zusammen.

Erstens bringen hochfeste Hartperlite einen hohen Luftanteil mit ein und sorgen für die erforderliche Stabilität. Zweitens treibt der für das Projekt entwickelte Luftporenbildner die Luftbildung während der Verarbeitung voran. Die dritte Komponente ist ein hybrides Bindemittel, das die Abbindezeit massiv verkürzt und das frühzeitige Einfallen der Luftbläschen verhindert.

 

Flexibel einsetzbar

Als rein mineralisches Produkt ist der Dämmstoff frei von EPS, Bioziden und Schadstoffen. Dank seiner Struktur mit einem Luftanteil von bis zu 75 % und der Zugehörigkeit zur Brandschutzklasse A1 (nicht brennbar) eignet er sich zur Wärmedämmung von Gebäuden. Als spritzbare Dämmung lässt sich TRI-O-THERM M maschinell auftragen und eignet sich dabei für verschiedene Untergründe und Einsatzgebiete, ob als energetische Optimierung für hoch wärmedämmendes Mauerwerk, als Entkopplungsschicht oder als Innendämmung im Altbau.

 

Mineralisch, Ökologisch & Nachhaltig

Durch die Anwendung eines rein physikalischen Wirkprinzips kann auf Biozide komplett verzichtet werden, um Algen und Pilzen die Wachstumsgrundlagen zu entziehen. Dies wird über eine Kombination aus hydrophoben, hydrophilen und hydroaktiven Oberflächenschichten sichergestellt.